Offene Gärten der Ahr ist eine unabhängige Initiative. Wir freuen uns über jede Spende und Unterstützung, um das Projekt weiterführen zu können.
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Hinweis zur Buchung
Die Veranstaltungen können ab Mitte April gebucht werden.
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Hinweise zu den Veranstaltungen
Alle Veranstaltungen können über diese Website gebucht werden. Sie können per Wero oder per Überweisung auf das Projektkonto bezahlen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Rückerstattungen vornehmen können, wenn Sie nicht kommen können. Bitte geben Sie Ihre Karte weiter, da die Plätze sehr begrenzt sind. Sollte eine Veranstaltung nicht wie geplant stattfinden, werden Sie informiert und erhalten Ihr Geld zurück.
Fast alle Veranstaltungen finden in privaten Gärten statt. Diese Gärten sind nicht öffentlich, daher gibt es nicht immer Geländer, gewohnte Wege etc. Mit dem Kauf einer Eintrittskarte übernehmen Sie die Verantwortung und Haftung für Ihr eigenes Verhalten. Wir bitten Sie daher, dementsprechend vorsichtig zu sein.
Fast alle Gärten in diesem Projekt sind vor Flut 2021 betroffen oder liegen im betroffenen Gebiet. Bitte beachten Sie dies.
Der Wald. Welcher Wald? Irgendein Wald? Der Wald, wie er immer schon war, oder Wald, der ganz anders ist?
Mein Wald? Euer Wald? Echter Wald oder nur der Wald, wie wir ihn kennen? Nutzwald, künstlicher Wald, Übergangswald, Experimentierfeld für einen neuen Wald.
Ein Spaziergang durch den Sinziger Forst diesmal mit vielen Fragen. Wo wir hier stehen, wo wir gerade gehen, was ist das für ein Wald? Wessen Wald? Wie lange schon? Wie lange noch?
Nadel- und Fichtenwald, von Menschenhand gesetzt, wo sich über Kilometer das Gleiche erstreckt, in Reih und Glied nebeneinandergestellt, später dann reihenweise gefällt.
Nach Dicke und Länge gut sortiert, fehlerfrei, viel Nutzholz dabei. Mit schwerem Gerät abtransportiert, durch tiefe Schneisen und Gräben gezerrt.
Doch viele Flächen sind auch leer kahl und schön sauber gekehrt, Silberne Fichtengerippe, die in den Himmel ragen, dünn, filigran bizarr, wie ein Mahnmal.
An anderen Stellen, dichtes Grün, gemischtes Laub, hellgrüner Farn, mit altem Gehölz und jungem Geäst. Der Wald, der in sich selber ruht. Ein Wald, der sich selber erfand, der einfach so da stand.
Vom Rand bis in die Mitte, in die Höhe gewachsen, um dann wieder zusammenzusacken, sich selber klein hacken, sich dem Boden zurückgeben, Grundlage für neues Leben.
Alles ohne unser Zutun, ohne Korrektur und Regulativ. Einfach so, vor sich hinvegetieren, sprießen, blühen, wuchern und gedeihen, alles nebeneinander und miteinander.
Übereinander und auch durcheinander, mit viel Konkurrenz, mit viel Zusammenhalt. Umranken und Schnüren, Stützen und Tragen.
Mit allem was dazugehört. So manches ist dabei, was wir so gar nicht mögen, auch Morast und Schlamm, wo wir versinken, kann manchmal auch stinken.
Wasserlachen, die vor sich hindümpeln, Alt neben jung, morsch neben stark, stramm neben wackelig und porös, allmählich absterbend, oder kräftig sprießend. Kommen und Gehen, es bleibt niemals stehen.
von Ulrike Miller Artur fragt seine Großmutter: „Wie geht das: Leben?“ Großmutter schaut den Jungen eine Weile an. „Artur“, sagt sie schließlich, „Artur, lebe wild und gefährlich.“ Was aus Artur wurde, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass die Postkarte mit dem Foto...
von Franz Scholles Der Wind, die Sonne, der Regen, die Ahr – dies ist Siggis Welt. Entsprechend begeistert ist er übers Konzept der „Offenen Gärten“. Gleich zur ersten Veranstaltung macht er sich auf den Weg nach Insul. Draußen ist Siggi schon als Junge. Obwohl...